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Religionen

Alevitischer Religionsunterricht

Wenn an einer Schule eine Schülergruppe von mindestens 8 Schüler/innen zustande kommt, kann auf Antrag der Erziehungsberechtigten über die Schulleitung Alevitischer Religionsunterricht angeboten werden. Der Alevitische Religionsunterricht ist nach Art. 7 Abs. 3 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland und Art. 18 der Verfassung des Landes Baden-Württemberg ein ordentliches Lehrfach und wird ausschließlich durch alevitische Lehrkräfte erteilt. Der Unterricht findet nachmittags mit zwei Schulstunden pro Woche statt, wird analog zum christlichen Religionsunterricht benotet und ist versetzungsrelevant. Der Religionsunterricht trägt zur Bildung einer alevitischen Identität bei.
Der Unterricht erfolgt auf der Grundlage von Bildungsplänen des Kultusministeriums Baden-Württemberg.



Islamischer Religionsunterricht

Wenn an einer Schule eine Schülergruppe von mindestens 8 Schüler/innen zustande kommt, kann auf Antrag der Erziehungsberechtigten über die Schulleitung Islamischer Religionsunterricht sunnitischer Prägung angeboten werden.
Das Modellprojekt "Islamischer Religionsunterricht an öffentlichen Schulen in Baden-Württemberg" wurde im Schuljahr 2006/07 zunächst an zehn Grundschulstandorten eingerichtet. Im Sommer 2010 wurde das Modellprojekt auf die Sekundarstufe I erweitert.
Durch einen Kabinettsbeschluss vom Mai 2014 wurde das Modellprojekt auf weitere allgemein bildende Schulen (einschließlich Gymnasien) ausgeweitet. Weitere Klassenbildungen an Schulen sind abhängig von der Verfügbarkeit entsprechend qualifizierter Lehrkräfte, die den Erweiterungsstudiengang "Islamische Theologie/Religionspädagogik" an einer der
Pädagogischen Hochschulen in Karlsruhe, Ludwigsburg, Freiburg oder Weingarten absolviert haben.
Der Unterricht erfolgt auf der Grundlage von Bildungsplänen des Kultusministeriums Baden-Württemberg.

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